Search
-
- Percipience
- Riechen & Schmecken
Das Geheimnis des Geschmackserlebens
Wir schmecken nicht nur mit der Zunge. Viele Sinne erzeugen gemeinsam das Geschmackserlebnis.
27.11.2013
-
- Neues aus den Instituten
„Übereifrige“ Immunzellen scheinen dem Gehirn gut zu tun
Neue Einblicke in die Mechanismen neurodegenerativer Erkrankungen
15.02.2022
-
- Percipience
- Riechen & Schmecken
Die Feinstruktur der Zunge
Geschmackszellen in den Geschmacksknospen reagieren auf süß, sauer, bitter, salzig und umami.
29.11.2013
-
- Percipience
- Schmerz
Das ist Schmerz
Schmerz ist ein dreifacher Dreiklang aus Rezeptor, Rückenmark und Gehirn. Nozizeption, Inflammation, Neuropathie. Sensorik, Emotion und Kognition. Er verkauft uns seine chronische Komponente als Lernprozess. Er nervt. Und er ist überlebenswichtig.
25.11.2016
-
- Glossary
Agonist
Aufgrund des Schlüssel-Schloss-Prinzips können Transmitter (Botenstoffe) jeweils nur an bestimmte Rezeptoren binden. Ein Agonist ist diesem Transmitter jedoch chemisch so ähnlich, dass er ebenfalls an diesen Rezeptor binden kann und so eine identische Antwort auslöst. Partialagonisten lösen hingegen lediglich eine geringere Antwort aus, während inverse Agonisten an den Rezeptor binden und seine Antwort hemmen.
-
- Glossary
NMDA-Rezeptor
NMDA-Rezeptoren sind spezialisierte Rezeptorkanäle in der Membran von Nervenzellen, die sich nur unter ganz bestimmten Bedingungen öffnen. Zum einen muss der Botenstoff Glutamat an den Rezeptor binden, zum anderen braucht der Rezeptor einen Kofaktor wie Glycin oder D-Serin. Außerdem muss die postsynaptische Zellmembran depolarisiert sein, damit das normalerweise in der Kanalpore sitzende Magnesiumion (Mg²⁺) entfernt wird. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, öffnet sich ein Ionenkanal im Zentrum des Rezeptors und lässt vor allem Calciumionen (Ca²⁺), aber auch Natriumionen (Na⁺) in die Zelle einströmen, während Kaliumionen (K⁺) aus der Zelle austreten. Auf den Calcium-Einstrom kann die Zelle auf vielfältige Weise reagieren. NMDA-Rezeptoren ermöglichen es dem Gehirn, synaptische Verbindungen zeitlebens zu verändern. Sie sind entscheidend für Formen der synaptischen Plastizität wie Langzeitpotenzierung (LTP) und Langzeitdepression (LTD) und spielen damit eine zentrale Rolle bei der Bildung und Speicherung von Gedächtnisinhalten.
-
- Glossary
Schlüssel-Schloss-Prinzip
Bezogen auf die Prozesse in einer Synapse bedeutet es, dass der chemische Botenstoff und sein Rezeptor zueinander passen müssen wie ein Schlüssel zu dem Schloss. Der Rezeptor „akzeptiert“ also nur einen ganz bestimmten Botenstoff.
-
- Neues aus den Instituten
Ein Aus-Schalter für die Aggression
Wie aggressives Verhalten entsteht, ist bislang nur unzureichend verstanden. Forschende haben nun ein entscheidendes Puzzlestück entdeckt.
22.07.2022
-
- News
- Question to the brain
Warum beeinflusst Alkohol den Handtremor?
Ich wüsste gerne, warum sich bei Gesunden wie auch bei manchen Kranken — zum Beispiel mit Essentiellem Tremor — unter Alkoholeinfluss der Handtremor zunächst verbessert und nach dem Alkoholabbau gegenüber der Ausgangssituation wieder verschlechtert.
12.03.2016
-
- Neues aus den Instituten
Glücksgefühl und die Evolution der Hirngröße
Der Glücksgefühl-Neurotransmitter Serotonin kann im fötalen menschlichen Gehirn als Wachstumsfaktor für Stammzellen agieren, die Hirngröße bestimmen
19.10.2020







