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Großhirn
Das Großhirn umfasst die Großhirnrinde, (graue Substanz), die Nervenfasern (weiße Substanz) und die Basalganglien. Es ist der größte Teil des Gehirns. Die Rinde kann in vier Rindenfelder unterteilt werden: Temporallappen, Frontallappen, Okzipitallappen und Parietallappen.Seine Aufgaben sind die Koordination von Wahrnehmung, Motivation, Lernen und Denken.
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Gyrus fusiformis
Der Gyrus fusiformis liegt im inferioren, also inneren Temporallappen und spielt eine wichtige Rolle bei der Erkennung von Objekten. Im rechten Gyrus fusiformis wird die Gesichtserkennung vermutet, weshalb diese Struktur auch als fusiformes Gesichtsareal bezeichnet wird.
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Gyrus parahippocampalis
Der Gyrus parahippocampalis verläuft im unteren, inneren Temporallappen entlang des Hippocampus. Sein anteriorer Teil wird vom entorhinalen Cortex überzogen. Er ist mit zahlreichen Arealen der Großhirnrinde verbunden und projiziert seinerseits an den Hippocampus, als dessen Tor er auch gilt. Damit ist er unter anderem an der Verfestigung von expliziten Gedächtnisinhalten beteiligt. Darüber hinaus enthält der posterior gelegene Teil des Gyrus parahippocampalis das sogenannte parahippocampale Areal (Parahippocampal Place Area, PPA), das besonders auf komplexe visuelle Szenen wie Räume, Landschaften oder Straßen reagiert und damit eine wichtige Rolle bei der räumlichen Orientierung und Ortserkennung spielt.
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Heschl-Querwindung
Die Heschl´sche Querwindung ist ein Areal im Temporallappen, das 1855 erstmals von Richard Heschl beschrieben wurde. Sie ist Sitz des primären auditiven Cortex, also dem Hörzentrum in der Großhirnrinde.
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Hippocampus
Der Hippocampus ist der größte Teil des Archicortex und ein Areal im Temporallappen. Er ist zudem ein wichtiger Teil des limbischen Systems. Funktional ist er an Gedächtnisprozessen, aber auch an räumlicher Orientierung und Lernen beteiligt. Er umfasst das Subiculum, den Gyrus dentatus und das Ammonshorn mit seinen vier Feldern CA1-CA4. Veränderungen in der Struktur des Hippocampus durch Stress werden mit Schmerzchronifizierung in Zusammenhang gebracht. Der Hippocampus spielt auch eine wichtige Rolle bei der Verstärkung von Schmerz durch Angst.
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Jennifer-Aniston-Zelle
Die neurowissenschaftliche Enkelin des Großmutterneurons: 2005 entdeckten Rodrigo Quian Quiroga und sein Team im Temporallappen von Epilepsiepatienten Nervenzellen, die spezifisch auf bestimmte Objekte reagierten — wie etwa auf das Bild der Schauspielerin Jennifer Aniston. Dabei war es unerheblich, aus welchem Blickwinkel die Fotos stammten. Diese Neurone sind Teil eines Netzwerks von Neurone, die gemeinsam ein Konzept repräsentieren. Allerdings gibt es starke Hinweise darauf, dass diese Zellen jeweils nicht nur für ein einziges, sondern für mehrere Konzepte zuständig sind.
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Nucleus lateralis
Der Nucleus lateralis gehört zur basolateralen Kerngruppe der Amygdala. Die basolaterale Amygdala ist der größte Teil der Amygdala. Sie empfängt sensorische Informationen aus dem Temporallappen und neuromodulatorische Signale aus VTA, Locus coeruleus und basalem Vorderhirn, verarbeitet sie und sendet sie zum Zentralkern. Sie ist wichtig für emotionales Lernen und Furchtkonditionierung.
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Operculum
Rindengebiete von Frontal-, Schläfen– und Temporallappen an der seitlichen Innenfurche. Das Operculum bedeckt die Inselrinde.
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Sekundärer auditorischer Cortex
Der sekundäre auditive Cortex (Großhirnrinde) ist ein Areal im Temporallappen (Schläfenlappen), das dem primären auditorischen Cortex nachgeschaltet ist. Er verarbeitet komplexe auditorische Informationen, wie Sprache, Geräusche und Musik, und spielt eine Rolle beim Erkennen von Mustern in akustischen Signalen. Das Wernicke-Areal, das auf Sprachverständnis spezialisiert ist, liegt innerhalb dieses Areals, ist aber nicht mit dem gesamten sekundären auditiven Cortex gleichzusetzen.
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Angst
Ängste kommen in vielfältiger Form. Aber sie lassen sich behandeln!

