Intelligenz – Literatur und Links

Grafikerin: micjan / Meike Ufer
Literatur und Links
Author: dasGehirn.info

Bücherlesen ist gut für die Intelligenz. Hier eine Auswahl für intelligente Leser, die sich für das Thema Intelligenz interessieren. Und eine Webseite für die Oberschlauen.

Published: 25.03.2014

Für Einsteiger:

  • Eine anspruchsvolle, aber nachvollziehbare Darstellung zum Thema Erblichkeit von Intelligenz, und auch allgemeinere Ausführungen zum Thema: Dieter E. Zimmer: Ist Intelligenz erblich? Eine Klarstellung. Rowohlt, 2012
  • Jüngstes Buch des Psychologen, der die „multiplen Intelligenzen“ ins Spiel brachte: Howard Gardner: Intelligenzen: Die Vielfalt des menschlichen Geistes. Klett Cotta, 2013
  • (amerikanisches Original 2000) Ein Sachbuch, das Furore gemacht hat, auch wenn die These vom Erfolgsfaktor EQ umstritten bleibt: Daniel Goleman: EQ. Emotionale Intelligenz. dtv, 1997
  • Zwei Intelligenzforscher setzen sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Intelligenz auseinander und diskutieren Konzepte zur Begabungsförderung: Elsbeth Stern, Aljoscha Neubauer: Intelligenz. Große Unterschiede und ihre Folgen. DVA, 2013
  • Ein Sammelband, der durch die Prominenz seiner wissenschaftlichen Autoren besticht: John Brockman (Hg.): Was macht uns schlauer? Die führenden Wissenschaftler unserer Zeit über neue Strategien, unser Wissen zu erweitern. Fischer Taschenbuch, 2013
  • Wie fördert man hochbegabte Kinder am besten? Zwei Psychologinnen geben Antworten aus der aktuellen Forschung: Franzis Preckel, Tanja Gabriele Baudson: Hochbegabung. Erkennen, Verstehen, Fördern. Beck, 2013
  • Webseite des internationalen Vereins für Hochbegabte, der auch in vielen Städten Deutschlands Intelligenztests anbietet: www.mensa.de
  • Wen die Intelligenzleistungen unserer nächsten Verwandten im Tierreich interessieren, findet in diesen Büchern von Primatenforschern Aktuelles aus Labor- und Feldforschung: Julia Fischer: Affengesellschaft. Suhrkamp, 2012 und Martha Robbins, Christophe Boesch (Hg.): Menschenaffen. Begegnung mit unseren nächsten Verwandten. Hirzel, 2013 (amerikanisches Original 2011)
  • Zwei unterhaltsame und informative Bücher für Vogelliebhaber: Immanuel Birmelin: Von wegen Spatzenhirn! Die erstaunlichen Fähigkeiten der Vögel. Kosmos, 2012 und Josef Reichholf. Rabenschwarze Intelligenz. Was wir von Krähen lernen können. Piper Taschenbuch, 2011 (Erstfassung 2010)

Intelligenz

Intelligenz/-/intelligence

Sammelbegriff für die kognitive Leistungsfähigkeit des Menschen. Dem britischen Psychologen Charles Spearman zufolge sind kognitive Leistungen, die Menschen auf unterschiedlichen Gebieten erbringen, mit einem Generalfaktor (g-​Faktor) der Intelligenz korreliert. Demnach lasse sich die Intelligenz durch einen einzigen Wert ausdrücken. Hierzu hat u.a. der US-​Amerikaner Howard Gardner ein Gegenkonzept entwickelt, die „Theorie der multiplen Intelligenzen“. Dieser Theorie zufolge entfaltet sich die Intelligenz unabhängig voneinander auf folgenden acht Gebieten: sprachlich-​linguistisch, logisch-​mathematisch, musikalisch-​rhythmisch, bildlich-​räumlich, körperlich-​kinästhetisch, naturalistisch, intrapersonal und interpersonal.

Für Fortgeschrittene:

Der Marburger Psychologe Detlef H. Rost gibt Auskunft zu nahezu allen Aspekten des Themas und setzt sich auch mit alternativen Intelligenztheorien kritisch auseinander: Detlef H. Rost: Handbuch Intelligenz, Beltz, 2013.

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